Zeitgemäßer, individueller und qualifizierter Unterricht, der Spaß macht Klavierunterricht Eckart Löhr In Essen Rüttenscheid Mehr Infos zu meinem Unterricht...

Voraussichtlich bis zum 7. März ist der Musikunterricht in Präsenz untersagt.

Der blinde und zunehmend sinnlose Aktionismus der Regierenden hat mittlerweile ein schwer erträgliches Ausmaß angenommen. Einseitig auf einen Impfstoff gesetzt zu haben, ohne die eigentlichen Probleme anzugehen, rächt sich jetzt. Diese Probleme sind zum einen ein Gesundheitssystem, in dem zurzeit zirka 17 000 Pflegestellen unbesetzt und ein Großteil der fast 2000 Kliniken im Land verzweifelt auf der Suche nach ausgebildeten Ärzten sind. Zum anderen ist das ein Bildungssystem, das an allen Ecken und Enden erodiert. Die Klassen sind zu groß, die Räumlichkeiten veraltet und es fehlt massiv an Lehrpersonal. Allein an den Grundschulen fehlen bis zum Jahr 2030 zirka 12 000 Lehrkräfte.

Noch bevor auch nur ein nennenswerter Teil der Bevölkerung geimpft ist, büßt ein Teil des Impfstoffs aufgrund von erwartbaren Mutationen bereits seine Wirksamkeit ein. Dazu kommt das Versagen sowohl bei der Impfstoffbeschaffung wie auch bei der Umsetzung was die Impfungen selbst betrifft. Wenn man schon diese Strategie verfolgt, sollte man sie zumindest professionell planen und gestalten! Nicht zuletzt auch durch dieses Versagen wir der derzeitige Lockdown immer wieder verlängert.

Dazu kommt das stumpfe Starren auf Inzidenzwerte, die so gut wie nichts aussagen. Es ist nicht entscheidend, wie viele Menschen sich mit dem Coronavirus infizieren, sondern wer sich infiziert und wie schwer die Erkrankungen verlaufen. Eine hochkomplexe Gesellschaft lässt sich nicht mit einem einzigen Wert regieren und Menschen lassen sich Gott sei Dank noch nicht auf bloße Zahlen reduzieren. Das aber passiert, wenn Politik durch Wissenschaft ersetzt wird, denn »die Verwissenschaftlichung des Diskurses bedeutet eine politische Entleerung des öffentlichen Raumes, eine Überformung durch Pseudorationalität. [Und] man darf in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass die Einrichtung der Welt nach wissenschaftlichen Kriterien automatisch zum Totalitarismus tendiert […].« (Harald Welzer).

Neben dem Einzelhandel, den Restaurants und all den engagierten Selbständigen aus allen Bereichen, ist es gerade die Kunst und Kultur, die unter dieser Krise am meisten zu leiden hat. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wird diese Branche in Jahr 2021 mehr als 30 Milliarden Euro Umsatzverlust erleiden. In Anbetracht dieser Tatsache ist man sprachlos angesichts der Verachtung, die diesen Menschen von Seiten des Staates entgegenschlägt. Dabei sind es gerade diese Bereiche und die in ihnen tätigen Menschen, die das Leben lebenswert machen.

So macht uns diese Pandemie ein Angebot:

Sie macht uns das Angebot, darüber nachzudenken, wie Schule im 21. Jahrhundert aussehen könnte. Dazu würde die Abschaffung des Beamtentums gehören, kleinere Klassen, moderne Unterrichtsräume, mehr und an der Realität ausgebildetes Lehrpersonal, bessere Möglichkeiten des E-Learnings, ohne dabei allerdings den Präsenzunterricht preiszugeben, der unabdingbar für eine gelungene schulische Ausbildung ist.

Sie macht uns das Angebot, das Gesundheitswesen der Logik des neoliberalen Denkens zu entziehen. Es darf nicht mehr darum gehen, mit einem Krankenhaus möglichst viel Geld zu verdienen, sondern darum, die optimale Versorgung für die betreffenden Patienten zu gewährleisten. »Ein Staat, der freiwillig seine wichtigsten öffentlichen Dienstleistungen abbaut und Aufgaben, die sich aus dem allgemeinen Interesse ergeben, auf den privaten Sektor überträgt und damit dem Gesetz der Profitmaximierung unterwirft, ist ein failed state, […] ein gescheiterter Staat, der sich schuldig macht. (Jean Ziegler) Dass es überhaupt so weit kommen konnte ist ein Skandal.

Sie macht uns das Angebot, darüber nachzudenken, wie wir leben und wie wir sterben wollen. Wer jetzt noch keine Patientenverfügung hat, sollte sich eine Stunde Zeit nehmen, um sich mit dem zu beschäftigen, dass uns allen früher oder später bevorsteht. Denn »no one here gets out alive« (Jim Morrison).

Sie macht uns das Angebot, darüber nachzudenken, welchen Preis wir bereit sind, für die Sicherheit zu bezahlen. Absolute Sicherheit ist nur zu haben um den Preis der absoluten Unfreiheit. Und »seien wir ehrlich, das Leben ist immer lebensgefährlich.« (Erich Kästner)

Und ganz zum Schluss noch ein Zitat des evangelischen Theologen Helmut Gollwitzer, der während der Naziherrschaft in der oppositionellen Bekennenden Kirche aktiv war: »Demokratisch sein, heißt kritisch gegenüber der Obrigkeit zu sein!« Und es schadet auch nicht, sich noch einmal Kants berühmte Schrift Was ist Aufklärung? aus dem Jahr 1784 durchzulesen.

In diesem Sinne wünsche ich allen, dass sie gut durch diese schwierigen Zeiten kommen und freue mich darauf, Sie bald wieder persönlich und in physischer Anwesenheit begrüßen zu dürfen. Bis dahin biete ich meinen Unterricht über Zoom an.

Mein Unterricht...

... wendet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene, an Anfänger genauso wie an Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger.

Sie sind Anfänger/in und wollen sich erst einmal eine solide Basis auf dem Klavier erarbeiten?

Vielleicht haben Sie auch bereits länger klassisches Klavier gespielt und wollen sich jetzt auch ein wenig im Bereich Rock, Pop oder Jazzimprovisation umsehen?

Oder Sie wollen in erster Linie zeitgenössische Klaviermusik von Yann Tiersen, Chilly Gonzales, Ludovico Einaudi, Yiruma und anderen spielen?

Wie auch immer – In jedem Fall würde ich mich freuen, Sie bei einer unverbindlichen Probestunde kennen zu lernen.

Das Wichtigste zuerst: Der Unterricht soll Spaß machen!

Deshalb lege ich viel Wert auf eine nette, entspannte und persönliche Atmosphäre. Denn so lernt es sich am besten.

Stress haben wir alle genug und besonders Kinder und Jugendliche leiden unter zunehmendem Leistungsdruck und haben oftmals zu wenig Möglichkeiten, ihre Kreativität zu entfalten. Musik zu machen ist das beste Gegenprogramm, da es Muße erfordert, Kreativität fördert, alle Sinne anspricht und somit dem einseitig auf den Verstand ausgerichteten Lernen etwas Ganzheitliches und Lebendiges entgegensetzt. Vor allem aber: Es macht Spaß und bereichert das Leben!

Am Anfang steht die Vermittlung der Grundlagen des Klavierspiels wie Noten lesen, die richtige Haltung und Anschlagtechnik im Vordergrund. Daneben achte ich auf eine gute rhythmische Ausbildung. Der Unterricht findet dabei auf einem hochwertigen Klavier von Kawai statt.

Bei Kindern richte ich mich anfangs nach bewährten Klavierschulen, wie zum Beispiel ``Wir musizieren am Klavier`` von J. W. Schaum, ``Piano Kids`` von Hans-Dieter Heumann, ``Hal Leonard Klavierschule``, u.a. Später gestalte ich die Auswahl der Stücke zunehmend flexibler.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen stelle ich ein eigenes, individuelles Programm aus Stücken der unterschiedlichsten Bereiche zusammen. Das beinhaltet sowohl Klassik (von Bach bis Bartók) als auch Rock/Pop, Blues, Boogie, Jazz und natürlich Stücke zeitgenössischer Komponisten wie Yiruma, Ludovico Einaudi, Yann Tiersen, George Winston, Yanni oder Chilly Gonzales. Fortgeschrittene Schülerinnen/Schüler können dabei selbst bestimmen, wo sie ihre Prioritäten setzen wollen.

Darüber hinaus bin ich natürlich auch immer offen für Vorschläge. Um sich einen Eindruck von mir und meinem Unterricht zu machen, lade ich Sie/Dich herzlich zu einer unverbindlichen und kostenlosen Probestunde ein. Ich freu´ mich drauf!

Improvisation

Im Bereich Blues und Jazz geht es neben dem Spielen entsprechender notierter Stücke auch um Improvisation. Durch den modularen und klar strukturierten Aufbau des Unterrichtsmaterials gelingt es sehr gut, Schülerinnen und Schülern, die vorher noch nichts mit diesem Aspekt der Musik zu tun hatten, das Improvisieren näher zu bringen.

Dabei arbeite ich unter anderem mit Play Alongs von Hal Leonard und Jamey Aebersold (von Profimusikern eingespielte Playbacks zu denen gespielt/improvisiert werden kann) sowie zunehmend auch mit Backings auf Youtube. Als Zweitinstrument steht dem Schüler/der Schülerin hier ein Stage Piano von Yamaha zur Verfügung, das über hervorragende E-Piano Sounds verfügt.

Daneben können Sie bei mir die grundlegenden Techniken lernen, um Sängerinnen und Sänger, andere Musiker (oder sich selbst) im Bereich Rock/Pop und Jazz professionell am Klavier zu begleiten. Falls Sie in einer Band spielen oder spielen möchten, lernen Sie bei mir das nötige Know-How im Bereich bandorientiertem Klavierspiel.